Der Betriebsprüfer als Mystery-Shopper

Wie läuft die Kassennachschau eigentlich ab ?

Seiten des Finanzamtes gibt es konkrete Vorstellungen wie eine Kassennachschau ablaufen wird.

Der Prüfer hat die Möglichkeit einen Testkauf durchzuführen, bevor er sich ausweist und zu erkennen gibt.
So kann sich der Prüfer einen Überblick über die komplette Kaufabwicklung verschaffen.

Dies ist allerdings nur eine Möglichkeit, er kann es machen – muss es aber nicht!

Er muss sich bei diesem Testkauf nicht ausweisen!

Erst wenn er sich die Kassennachschau mit Ihnen startet, wird er sich gegenüber Ihnen ausweiden.

Somit startet nun die Kassennachschau und die erste Frage die sich stellt ist, wer ist der Ansprechpartner des Prüfers?

Der Ansprechpartner ist immer der Steuerpflichtige/Inhaber des Unternehmens.

Ist der Inhaber nicht vor Ort und kann auch nicht innerhalb einer annehmbaren Wartezeit (ca. 30 Minuten) vor Ort sein, dann ist die Kassennachschau abzubrechen und nachzuholen. Diese Situation sollte allerdings vermieden werden! Denn eine nicht durchgeführte Kassennachschau bürgt immer ein gewisses Restrisiko, dass Ihnen das am Ende negativ ausgelegt werden könnte.

Wichtig ist das Ergebnis am Ende! Wurde die Kassennachschau durchgeführt und führt zu einem positiven Ergebnis, dann wird dies im Kassennachschau Protokoll des Prüfers vermerkt und Sie haben gute Chance keine volle Betriebsprüfung zu kommen.

Sollte die Kassennachschau negativ ausfallen, dann schließt sich sofort eine Betriebsprüfung an die im allgemeinen 3 oder sogar 4 Jahre umfasst.